Historie
1906
New Yorker Segler beauftragen den Konstrukteur William Gardner mit der Konstruktion eines kleinen regattafähigen offenen Kielbootes. Das Ergebnis wurde unter dem Namen „Bug“ = „Wanze“ bekannt.
1911
Aufgrund der schwierigen Handhabung des Bootes erfolgte eine Überarbeitung der Konstruktion von Gardner und Francis Sweisguth. Dies führte zur heutigen Bootsform jedoch noch mit Gaffelrigg.
1921
Das Starboot 1921.
1922
Umstellung vom Gaffel-Rigg auf Marconi-Hochtakelung.
1931
Das Starboot kommt nach Europa, segeln 7 Starboote auf der Kieler Woche.
1932
Starboot wird olympische Klasse bei den Spielen in Los Angeles. Nur 1976 bei den Spielen in Montreal, CAN segelten keine Stare.
1937
Einführung des “flexiblen Riggs“ und Gewinn der WM durch Walter (“Pimm“) von Hütschler.
1956
Das Starboot 1956.
1970
Rumpf aus Kunststoff, Mast und Baum aus Aluminium.
2009
Das Starboot 2009.
Das Starboot heute
Das Starboot ist ein Regattaboot fortgeschrittene, geübte und aufeinander eingespielte Segler. Seine Erscheinung auf dem Wasser ist vorwiegend geprägt durch das große Großsegel, der vergleichsweise kleinen Fock sowie des “kantigen Rumpfes“ der Bauweise als “Knickspanter“.
Auf Grund seiner großen Segelfläche ist das Boot bei allen Windstärken sehr wendig und lebendig. Von einer geübten und eingespielten Mannschaft kann es bis 7 Bft ohne Probleme gesegelt werden. Dies ist in seinem “flexiblen Rigg“ begründet, welches vielfältige Trimmmöglichkeiten enthält und das Boot sehr sensibel auf den Trimm der Segel und des Riggs macht. Das Boot besitzt keinen Spinnaker wie z.B. andere Regattaboote . Möglichkeiten zum “Reffen“ der Segel sind - laut Klassenregeln - nicht erlaubt.
